Nachgedacht im Juli…


„Dennoch bleibe ich stets bei Dir; denn Du hältst mich bei meiner rechten Hand; du leitest mich nach Deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.“

Psalm 73, 23+24

Leider können wir Menschen nur begrenzt weit sehen. Viele Tiere, wie z.B. die Adler können auf große Entfernungen wesentlich besser sehen als Menschen. Auch unsere Übersicht hinsichtlich der Zeit ist eingeschränkt. Mit so manchen Ereignissen hätten wir vor Kurzem nicht gerechnet, und doch sind sie eingetroffen. Wie wird wohl das Projekt oder die Arbeit enden, die ich gerade beginne?
Der Autor unseres Verses gibt zwei Begründungen an, warum er unter allen Umständen bis ans Ende bei Gott bleiben will:

  1. Er wird von Gott gehalten! Wie gut, wenn jemand festhält, wenn ich falle! Wie gut, wenn jemand zu mir hält!
  2. Gott nimmt ihn am Ende mit Ehren an! Am-Ende-Angenommen-werden ist eine schöne Sache! Wie viele Bewerber auf eine Arbeitsstelle werden am Ende nicht angenommen! Und die Annahme von Gott, die hier beschrieben wird, erfolgt sogar in Ehren!

Ich möchte auch bei Gott bleiben. ER gibt mir Halt! Er nimmt mich am Ende in Ehren an, wenn ich mich von IHM leiten lasse!